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Reifenwartung (1)

Das 1 x 1 der Reifenwartung

07/04/2022

  • Wiederinstandsetzung des Autos für Reisen nach langen Standzeiten
  • Fahrsicherheit durch regelmäßige Wartung
  • Sicher unterwegs mit den Expertentipps von Continental

Wiener Neudorf, 7. April 2022. Sonnenstrahlen, blauer Himmel und das Frühlingserwachen der Natur machen aktuell Lust auf kleinere oder größere Spritztouren ins Grüne. Um unbeschwert Ausflüge genießen zu können, sollten Autofahrer daher vorbereitet sein. Denn insbesondere nach längeren Standzeiten müssen die Reifen für eine sichere Reise richtig gepflegt und gewartet werden. Deshalb sollten Autofahrer nicht nur wissen, welche Bereiche des Reifens zu pflegen und zu überprüfen sind, sondern dies auch regelmäßig und auf korrekte Weise tun. Mit den Expertentipps von Continental gelingt die Wartung der Reifen.

Profiltiefe messen

Die gesetzliche Mindestprofiltiefe für Sommerreifen beträgt 1,6 Millimetern und darf nicht unterschritten werden. Das Messen der Profiltiefe gehört deshalb zur regelmäßigen Fahrzeugwartung. Dafür wird ein Reifenprofilmesser oder Lineal zwischen den zu messenden Profilblöcken im Hauptprofil angesetzt und bis auf den Grund geschoben. Das Reifenprofil sollte dabei an unterschiedlichen Stellen und anhand der niedrigsten gemessenen Tiefe beurteilt werden. Abrieb- bzw. Abnutzungsindikatoren (Tread Wear Indicators, TWI) in den Profilrillen erleichtern dies. Meist ist ein kleiner Pfeil an der Reifenseitenwand zu finden und mit „TWI“ markiert, wo die Reifenverschleiß-Grenze abgelesen werden kann. Im Zweifelsfall sollten Autofahrer dringend einen Fachmann aufsuchen.

Reifenbeschädigungen finden

Wölbungen, Einkerbungen oder Ausbeulungen entlang der Reifenlauffläche und der Reifenseitenwand sind ein Anzeichen für eine falsche Radausrichtung oder andere Probleme mit dem Fahrzeug. Die Reifen sollten regelmäßig dahingehend untersucht werden. Bei derartigen Reifenschäden ist ein Werkstattbesuch notwendig.

Reifenwartung (2)

Reifendruck messen und anpassen

Der falsche Reifendruck erhöht nicht nur den Kraftstoffverbrauch, sondern hat zudem u. a. negative Auswirkungen auf den Fahrkomfort, die Fahrstabilität und die gleichmäßige Reifenabnutzung. Der empfohlene Reifendruck ist in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs, in der Tankklappe oder am Türholm vermerkt. An Tankstellen kann der Reifendruck mithilfe von Reifenfüllmessgeräten gemessen und angepasst werden. Hierbei ist zu beachten, dass der Druck überprüft wird, wenn der Reifen kalt ist. Das bedeutet, dass das Fahrzeug zuvor maximal zehn Kilometer innerorts gefahren ist. Der Reifendruck, auch der des Reserverades, muss alle 14 Tage sorgfältig geprüft werden, besonders aber vor längeren Fahrten, Urlaubsreisen und bei größerer Last. Wichtig nach jedem Reifenwechsel und Überprüfen bzw. Anpassen des Druckes: Im Menü des Bordcomputers sollte der Reifendruck gemäß den Instruktionen des Fahrzeughandbuchs neu kalibriert werden, da ansonsten das Reifenkontrollsystem anschlägt.

Auswuchtung der Reifen

Räder, die nicht gewuchtet, also im Ungleichgewicht sind, führen zu unangenehmen Vibrationen im Fahrzeuginnenraum und Lenkrad sowie zu vorzeitigem Verschleiß. Alle 5.000 bis 10.000 gefahrene Kilometer bzw. alle ein bis zwei Jahre (je nachdem, was zuerst eintritt) sollten die Reifen deshalb ausgewuchtet werden. Darüber empfiehlt Continental die Auswuchtung in den folgenden Fällen:

  • Beim Kauf neuer Reifen, Felgen oder Kompletträder
  • Jede Saison vor der Montage
  • Beim Wechsel/Austausch der Reifen


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Wolfgang Vordermayer
Wolfgang Vordermayer

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