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Continental zeigt erneut Top-Leistung in internationalem Nachhaltigkeits-Rating

11/03/2022
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Continental erhält im internationalen Rating des Carbon Disclosure Project (CDP) zum vierten Mal in Folge die Bestnote.

  • Carbon Disclosure Project (CDP) zeichnet Continental im vierten Jahr in Folge für vorbildliche Klimaschutz-Leistungen aus
  • Bestnote für Bemühungen um nachhaltigere Lieferketten, die Ressourcen schonen und wichtige Klimaschutzziele fördern
  • Reifenbereich zeigt in verschiedenen Projekten, wie er Umweltrisiken und Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette minimiert

Hannover, 11. März 2022. Continental ist 2021 zum vierten Mal in Folge mit der höchsten Bewertung durch das Carbon Disclosure Project (CDP) als weltweit führend bei der Umsetzung von Maßnahmen und Strategien zur Verringerung der Emissionen in der Lieferkette ausgezeichnet worden („Supplier Engagement Rating“). Damit zählt Continental zu den acht Prozent der Unternehmen, die von der internationalen Non-Profit-Organisation CDP 2021 den Leadership-Status für das Engagement der Zulieferer beim Klimawandel erreicht haben. Insgesamt wurden mehr als 13.000 Unternehmen und Organisationen weltweit betrachtet. Grundlage der Bewertung bilden die von den jeweiligen Unternehmen bereitgestellten Daten zu Unternehmensführung und Scope 3-Emissionen sowie zum Lieferkettenmanagement insgesamt. Besonderes Augenmerk richtet CDP dabei auf Strategien und Maßnahmen, die helfen, Umweltrisiken und Emissionen entlang von Wertschöpfungsketten messbar zu machen, mit dem Ziel, diese zu minimieren. Gewürdigt wurde Continentals ganzheitlicher Ansatz der engen Zusammenarbeit mit ihren Lieferanten, um durch die Einbeziehung möglichst vieler Stufen der Lieferkette umfassende Verbesserungen zu erreichen.

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Claus Petschick, Leiter Nachhaltigkeit des Reifenbereichs von Continental.

„Wir betrachten die gesamte Wertschöpfungskette unserer Produkte – von der Materialbeschaffung bis hin zu ihrer Wiederverwertung. Nur so können wir wirklich nachhaltige Lieferketten erreichen, die Ressourcen schonen und dabei wichtige Klimaschutzziele unterstützen“, sagt Claus Petschick, Leiter Nachhaltigkeit des Unternehmensbereichs Reifen von Continental. Er fügt hinzu: „Continentals Ziel ist es, bis spätestens 2050 vollständig nachhaltige Lieferketten zu erreichen. Dazu engagieren wir uns in einer Vielzahl von Projekten und Initiativen bei der Einbindung von Lieferanten. Für uns sind innovative Technologien und Digitalisierung die Hauptinstrumente, um Umweltrisiken innerhalb unserer komplexen Lieferkette transparent zu machen und zu reduzieren.“

Projekte des Reifenbereichs zeigen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz

Zur Minimierung von Umweltrisiken und Emissionen im Rahmen ihrer Naturkautschukbeschaffung hat Continental in ihrer Einkaufspolitik klare Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen für alle Beteiligten festgelegt. Ihre Lieferanten bewertet Continental zudem anhand von verifizierten Selbstauskünften mithilfe von Drittpartnern, wie beispielsweise seit 2017 mit Hilfe des weltweit führenden Anbieters von Nachhaltigkeitsratings für Unternehmen und globale Lieferketten EcoVadis.

In weiteren Projekten, wie beispielsweise in einer Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), treibt das Unternehmen seit 2018 die Implementierung eines digitalen Systems für die Rückverfolgbarkeit von Naturkautschuk aus der Projektregion im indonesischen West-Kalimantan auf Borneo voran. Durch die Optimierung der Lieferkette sowie ein Schulungsangebot für eine nachhaltige Kultivierung von Anbauflächen für Naturkautschuk werden Kleinbäuerinnen und -bauern dabei unterstützt, Menge, Qualität sowie zugleich ihren Ertrag zu steigern und damit ihre Einkommenssituation zu verbessern. Darüber hinaus beugt eine auf Nachhaltigkeit ausgelegte Anbaustrategie Rodung und Entwaldung vor und schont so wertvolle Ressourcen. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt werden bis 2024 etwa 4.000 statt bisher 450 Kleinbäuerinnen und -bauern in das Projekt mit einbezogen.

Die Verwendung nachhaltiger Rohstoffe für den Reifenbau und das Engagement für deren Erzeugung und Prozessierung hat bei Continental bereits seit langer Zeit hohe Priorität. So forscht Continental gemeinsam mit ihren Partnern am Standort Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) intensiv daran, den Einsatz von sogenanntem Russischen Löwenzahn (Taraxacum koksaghyz) zur Gewinnung von Naturkautschuk zu industrialisieren. Ziel ist, eines Tages einen Teil des Bedarfs an Naturkautschuk auch in direkter Nähe zu den eigenen Reifenwerken anbauen zu können, um CO2-Emissionen, die durch lange Transportwege entstehen, zu reduzieren und wertvolle Ressourcen zu schonen. Zu der Verwendung nachhaltiger Rohstoffe gehört auch der Einsatz von wiederaufbereitetem Polyester aus recycelten Kunststoffflaschen, das Continental derzeit in die Serienproduktion ihrer Reifen einführt, sowie die Verwendung von Silikat aus der Asche von Reishülsen, einem landwirtschaftlichen Abfallprodukt. Auch pflanzliche Öle und Harze vermindern den Anteil an rohölbasierten Materialien bereits heute. Ziel von Continental ist es, bis spätestens 2050 sukzessive 100 Prozent nachhaltig erzeugte Materialien in ihren Reifenprodukten einzusetzen.

Continental nimmt seit mehr als zehn Jahren an der jährlichen Berichterstattung und Offenlegung klimaschutzrelevanter Daten für die Bewertung durch das CDP teil. Neben der Bestnote im Bereich Lieferkette erreichte das Unternehmen die Bewertung „B“ für seine vorbildlichen Anstrengungen im Bereich Klimaschutz. In der Kategorie nachhaltiges Wassermanagement wurden die Maßnahmen und Daten von Continental ebenfalls mit „B“ bewertet.

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