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Weiterentwickelt für nachhaltige Höchstleistungen: Der neue CrossContact Extreme E von Continental

 
  • Continental beliefert vollelektrische Rennserie Extreme E auch 2022 exklusiv mit Reifen
  • Sichere Performance für alle Klimazonen und alle Bodenbeschaffenheiten
  • Neueste Technologie für mehr Nachhaltigkeit: Zweite Reifengeneration für Extreme E besteht bereits zu rund einem Drittel aus recycelten und erneuerbaren Rohstoffen

Hannover, 14. Februar 2022. Für die zweite Saison der vollelektrischen Rennserie Extreme E, die am 19. und 20. Februar mit dem Desert X Prix in Neom, Saudi-Arabien startet, hat Continental einen neuen Hochleistungsreifen entwickelt. Bei der Entwicklung des neuen Modells haben die Reifeningenieure und Materialexperten von Continental nicht nur die Performance verbessert, sondern insbesondere einen Schwerpunkt auf einen hohen Anteil nachhaltiger Materialien gelegt. So hat Continental die Laufflächenmischung und die Karkasse der zweiten Generation des CrossContact Extreme E auf Basis nachhaltiger Materialien komplett neu entwickelt. Insgesamt besteht der neue CrossContact Extreme E zu rund einem Drittel aus recycelten und erneuerbaren Rohstoffen. Dabei kommt unter anderem Silika zum Einsatz, das aus der Asche von Reishülsen, einem Reststoff aus der Landwirtschaft, gewonnen wurde.

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Erstmals ContiRe.Tex-Technologie in Continental-Reifen im Einsatz

In der Karkasse verbaut Continental neben aufbereitetem Stahl und Ruß auch erstmals Polyestergarn aus recycelten PET-Kunststoffflaschen. Durch die Nutzung der Kunststoffflaschen kann herkömmliches Polyester im CrossContact Extreme E vollständig ersetzt werden. Das Polyester in der Karkasse, das tragende Gerüst eines Reifens, produziert ein Kooperationspartner von Continental mithilfe der sogenannten ContiRe.Tex-Technologie ganz ohne chemische Zwischenschritte aus gebrauchten PET-Flaschen, die nicht anderweitig wiederverwertet werden. In jedem der jeweils 30 Reifen, die Continental für die gesamte zweite Saison an jedes der zehn Teams der Extreme E liefert, stecken ab sofort Polyester aus etwa 60 aufbereiteten PET-Flaschen. Die Technologie wird noch in diesem Jahr in die Serienproduktion von verschiedenen Continental Premium-Reifen Einzug halten.

Sandra Roslan, die bei Continental die Rennserie Extreme E betreut, ist zuversichtlich, dass sich der Einsatz der Reifenentwickler auch auf die Zukunft herkömmlicher Reifen auswirken wird: „Bei Extreme E testen wir unsere neuesten Technologien und Entwicklungen unter besonders extremen und einzigartigen Bedingungen. Diese Ergebnisse werden uns bei der Einführung nachhaltiger Lösungen in unserer Serienproduktion unterstützen.“

 

Die zweite Generation des CrossContact Extreme E wird in allen fünf Rennen der Saison 2022 zum Einsatz kommen und ist für Höchstleistungen in allen Klimazonen und auf allen Bodenbeschaffenheiten optimiert. „Wir haben die vielen neu gewonnenen Erkenntnisse zum CrossContact Extreme E aus der ersten Saison in die Weiterentwicklung der zweiten Generation einfließen lassen und einen noch stärkeren Fokus auf den Einsatz nachhaltiger und wiederverwertbarer Materialien gelegt“, resümiert Nels von Schnakenburg, Technischer Leiter Extreme E bei Continental. Dabei ist die Größe sowie Durchmesser und Breite des Reifens unverändert geblieben. Diese ist 37 X 12.5 R17 – also 37 Zoll Durchmesser, 12.5 Zoll Breite und 17 Zoll Felge.

Das Technologieunternehmen ist Gründungspartner und exklusiver Reifenlieferant der 2021 erstmals ausgetragenen Offroad-Rennserie. Sie bringt Motorsport mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen in die entlegensten Winkel der Erde, um Motorsportfans auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen. Die zweite Saison der Extreme E startet am 19. und 20. Februar in Saudi-Arabien. In Europa wird die vollelektrische Rennserie von verschiedenen TV-Anstalten und Broadcastern übertragen.

Continental verfolgt das ambitionierte Ziel, bis 2030 das fortschrittlichste Reifenunternehmen in Bezug auf ökologische und soziale Verantwortung zu sein. Bis spätestens 2050 will Continental 100 Prozent nachhaltig erzeugte Materialien in ihren Reifenprodukten einsetzen und vollständige Klimaneutralität entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette erreichen.