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Neue Extreme-E-Rennserie vor der Ozeanetappe im Senegal

 

  • Zweites Rennen der Saison im Senegal am kommenden Wochenende
  • ProSieben MAXX und ran.de übertragen alle Rennen live
  • Rennserie auf Continental-Spezialreifen CrossContact Extreme E

Weiter geht’s. Nach dem dramatischen Auftakt in Al-Ula, Saudi-Arabien, startet die spektakuläre neue Offroad-Rennserie Extreme E am 29. und 30. Mai im Senegal, unweit der Hauptstadt Dakar. Ausgetragen werden die Rennen mit den vollelektronischen ODYSSEY 21 Boliden an den Ufern des Lac Rose – auch bekannt als Retba-See. Der See ist so salzhaltig wie das Tote Meer. Die besondere Färbung verdankt das Wasser bestimmten Bakterien, die rotes Eisenoxid ausscheiden. In Deutschland übertragen ProSieben MAXX und ran.de das Motorsportspektakel an beiden Tagen live. Das Qualifying startet am Samstag, das Semifinale am Sonntag, jeweils ab 8:30 Uhr. Die Entscheidung über den Ocean XPrix fällt am Sonntag ab 13:20 Uhr. Mit Spannung wird erwartet, welches der neun Teams die Zeit nach dem Saisonauftakt am besten genutzt und unter den schwierigen Bedingungen der Ozeanetappe am Ende die Nase vorn hat.

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Sandra Roslan

Sandra Roslan, Head of Content Marketing & Social Media and Project Lead Extreme E

„Ich bin sicher, dass nach den großartigen Bildern vom Auftaktrennen, dieses Mal noch mehr Motorsportfreunde einschalten werden“, sagt Sandra Roslan, die bei Gründungspartner und Reifenausrüster Continental für das Projekt verantwortlich ist. „Es hat sich herumgesprochen, dass die Extreme E mitreißenden Motorsport vor atemberaubender Kulisse bietet.“ Auf den schmalen Offroad-Sandwegen zwischen dem Lac Rosé und der Atlantikküste werden Dünen, Salzflächen, Kies, Felsen und Wellen zur Herausforderung für Fahrer, Teams und die modernen ODYSSEY 21 E-SUVs.

Im Wettstreit der Fahrerinnen und Fahrern geht das Team Rosberg X Racing mit dem Rallyecross-Weltmeister Johan Kristoffersson und der ehemaligen australischen Rallye-Meisterin Molly Taylor als führend in der Gesamtwertung an den Start.  Nur fünf Punkte weniger haben Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb und Cristina Gutiérrez, Etappensiegerin der diesjährigen Rallye Dakar, von Lewis Hamiltons Team X44. Mit zwei und vier Punkten Abstand folgen dicht auf Rallyecross-Weltmeister Timmy Hansen und die britische Rallyefahrerin Catie Munnings vom Team Andretti United sowie Rallye-Weltmeister Carlos Sainz und die zehnfache Gewinnerin der Rallye Dakar in der Damenwertung, Laia Sanz vom ACCIONA | Sainz XE Team.

Alle Teams starten mit auf den Namen ODYSSEY 21 getauften E-SUVs. Die außergewöhnlichen Fahrzeuge entsprechen mit einer Länge von 440 cm, einer Breite von 230 cm und einer Höhe von 186 cm zwar in etwa den Abmessungen handelsüblicher SUVs und auch der Radstand von 300 cm klingt nach Normalität. Mit einem elektrischen Äquivalent von 550 PS sind die vom Rennsport-Hersteller Spark Racing Technology hergestellten Boliden allerdings echte Kraftpakete – und das bei einem Gewicht von nur 1.780 Kilogramm. Zum Vergleich: Durchschnittliche Rallye-Dakar-Fahrzeuge haben rund 300 PS und wiegen über zwei Tonnen. Entsprechend eindrucksvoll sind die Beschleunigungswerte. Angetrieben von zwei Elektromotoren spurten die Power-Buggys in gerade einmal 4,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Auch eine Steigung von rund 55 Grad können die E-SUVs problemlos überwinden. Um so viel ungestüme Kraft in den verschiedensten Klimazonen dieser Erde unter allen Umständen sicher auf die Piste zu bringen, vertrauen alle Teams der Rennserie auf den von Continental speziell für diese Einsätze entwickelten 37 Zoll großen Rennreifen CrossContact Extreme E.

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„Die Extreme-E-Rennserie soll aber nicht nur aufregenden Motorsport bieten, sondern durch die Streckenwahl nahe bedrohter Biotope auch auf die negativen Folgen der Klimaerwärmung hinweisen“, sagt Roslan. „Der Lac Rosé ist ein Ort von außergewöhnlicher Schönheit, der aufgrund seiner Küstennähe leider zunehmend von den Klimaveränderungen bedroht ist.“ Das UNESCO Naturerbe liegt weniger als einen Kilometer vom Atlantik entfernt. Nur ein paar Dünen trennen es vom Ozean. Und der Landstreifen wird immer schmaler. „Drei bis vier Meter Landmasse gehen durch den Anstieg des Meeresspiegels jährlich verloren“, bedauert die Continental-Projektleiterin. „Als einer der wesentlichen Gründe dafür gilt das Abschmelzen des Grönlandeises.“ Im Vorfeld der Extreme-E-Veranstaltung im Senegal haben die Organisatoren der Rennserie gemeinsam mit den örtlichen Behörden ein Umweltschutzprojekt zur Reinigung des Küstenabschnitts ins Leben rufen. Ziel ist es, aus dem dabei gesammelten Plastikmüll Ökosteine herzustellen und damit später Waschräume für über 300 Schulkinder zu bauen.


Alle Renn-Termine für 2021 im Überblick

Al-Ula, Saudi-Arabien - 3./4. April

Dakar, Senegal - 29./30. Mai

Kangerlussuaq, Grönland - 28./29. August

Santarem, Brasilien - 23./24. Oktober

Ushuaia, Tierra del Fuego - 11./12. Dezember