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Team Movistar

Schwarzes Gummi, Gelbes Trikot

21/08/2020


  • Sechs Profi-Teams auf Reifen von Continental bei der Tour de France am Start
  • Acht von zehn Tour-Gesamtsiegen auf Continental-Reifen erfahren

​​Erfolg bei der Tour de France hat in den vergangenen Jahren einen Namen: Continental. Die Sieger bei den vergangenen drei Auflagen des Rennens rollten auf handgearbeiteten Reifen aus dem Continental-Werk in Korbach über die Ziellinie.

Was haben Chris Froome, Geraint Thomas und Egan Bernal gemeinsam? Sie sind Radrenn-Profis. Sie alle haben die Tour de France gewonnen. Und: Sie haben das Gelbe Trikot auf Reifen von Continental über die Ziellinie im Herzen von Paris getragen. Dreimal in Folge gelang dieser Coup: Bernal 2019, Thomas 2018 und Froome 2017. In der letzten Dekade wurden sogar acht von zehn Tour-Siegen auf Continental-Reifen erfahren. Continental ist also nicht nur einer der Hauptpartner der Tour de France, sondern auch aktuell einer der erfolgreichsten Ausrüster. Verantwortlich dafür sind – neben den Rennfahrern natürlich – die Equipment-Experten im Continental-Werk im deutschen Korbach. Hier werden die Fahrradpneus des internationalen Reifenherstellers entwickelt und produziert – und zwar in Handarbeit.

Jan-Niklas Jünger, Produktmanager für Rennradreifen bei Continental

Die Herausforderungen bei der Entwicklung eines Hightech-Rennreifens sind vielfältig. Immerhin müssen die Reifen Berg- und Flachetappen gewachsen sein, sie müssen auf Split, Kopfsteinpflaster oder glattem Asphalt die optimale Performance liefern. Sie werden im Einzelzeitfahren oder bei rasenden Passabfahrten bis an die Leistungsgrenze gebracht. Wie entwickelt man einen Profi-Reifen, der einen Spitzensportler aufs Treppchen in Paris trägt?

Jan-Niklas Jünger ist Produktmanager für Rennradreifen bei Continental. „Ein neuer Reifen entsteht generell immer im Dialog mit den Rennfahrern“, erklärt der Experte von Continental. „Dazu kommen viele weitere Faktoren, aus denen wir ein genaues Anwendungsprofil definieren. Wie schnell soll der Reifen sein? Wie breit? Wie leicht? Welchen Anforderungen muss er genügen?“ Erst dann geht es an die Entwicklung eines Prototyps, der in Tausenden von Testkilometern vor allem auch von Profi-Fahrern getestet wird. Bevor es in eine Serienproduktion geht, müssen die Reifen noch eine weitere Testphase überstehen, die Pilotserie. „Bei den Profis sind häufig Prototypen im Einsatz, die sich im Vorentwicklungsstadium befinden“, erklärt Jünger. Erst wenn sie sich im Extremeinsatz bewährt haben, startet die Serienproduktion für die Endkunden. Für Hobbyradler sind die Profireifen allerdings ungewöhnlich. Es handelt sich um sogenannte Schlauchreifen: Sie werden nicht in die Felge eingehakt, sondern aufgeklebt.

In diesem Jahr fahren sechs Profi-Teams auf Reifen von Continental. Und sie fahren damit offenbar wieder sehr gut, die Resonanz aus dem Fahrerfeld ist „durchweg sehr positiv“, wie Jan-Niklas Jünger berichtet. „Die Reifen für die Profis sind alle handgebaut, in Deutschland hergestellt und beinhalten mit „BlackChili“ eine hochkomplexe Gummimischung, die sich vom Wettbewerb in der Nasshaftung und im Rollwiderstand deutlich abhebt“, erklärt Jünger die Vorteile. „Zusätzlich bekommen wir von den Profiteams die Rückmeldung, dass der Pannenschutz bei unseren Reifen im Vergleich zu den Wettbewerbern besser ist und man während der Tour de France offenbar weniger Reifenprobleme hat als die Konkurrenz.“

Continental hat einen weiteren Vorteil: Bei der Entwicklung praktiziert das Technologieunternehmen Wissenstransfer zwischen den Abteilungen für Fahrrad- sowie Pkw-Reifen. „Uns als Fahrradabteilung stehen dadurch Knowhow und Materialien zur Verfügung, die einem normalen Fahrradreifenhersteller nicht zugänglich sind“, erklärt Jünger. Gutes Beispiel ist die Verwendung von Löwenzahn. „Mit dem Löwenzahn hat Continental eine heimisch kultivierbare Pflanze gefunden, die eine Alternative zur Latexgewinnung aus Gummibäumen bietet“, so Jünger. Vor rund zwei Jahren wurde ein neues Forschungslabor in Deutschland eingerichtet, in dem gemeinsam mit Experten des Fraunhofer-Instituts an der Industrialisierung von Latex aus Löwenzahn-Wurzeln geforscht wird. „Dadurch sind auch wir in der Fahrradreifen-Entwicklung in der glücklichen Lage, dieses Material für unsere Serienreifen einzusetzen.“ Erst kürzlich wurde der „Urban TaraxaGum“ mit dem nachhaltigen Löwenzahnkautschuk doppelt ausgezeichnet: Mit dem „Red Dot Design Award“ für das Design der Lauffläche und dem „E Bike Design & Innovation Award“ der Zeitschrift „Focus E-Bike“ in der Kategorie „Sustainability & Green“.

Bei der diesjährigen Tour de France rüstet Continental sechs Profi-Teams aus: SunwebGroupama-FDJBahrain McLarenArkéa-Samsic sowie das INEOS-Team mit Vorjahressieger Egan Bernal und mit Movistar das Team, das 2019 die beste Team-Performance ablieferte.

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