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Mit unseren Tipps zur Reifenpflege kommen Sie ohne böse Überraschungen an Ihrem Urlaubsziel an.

Urlaubsfahrten

Checkliste für eine sorgenfreie Fahrt in den Urlaub

Kurze Fakten: Reisevorbereitungen

  • Reisen Sie mit dem richtigen Reifendruck für optimale Kraftstoffeffizienz und Leistung.
  • Prüfen Sie die Profiltiefe. Continental empfiehlt eine Mindestprofiltiefe von 3 mm für die optimale Sicherheit bei Sommerreifen und 4 mm für Winterreifen.
  • Überladen Sie das Fahrzeug nicht und informieren Sie sich in den Fahrzeugunterlagen über die zulässige Zuladung.
  • Prüfen Sie den Ersatzreifen vor Reiseantritt auf den Reifendruck und andere Probleme.
  • Fahren Sie nicht, wenn Sie müde sind. Legen Sie bei langen Fahrten regelmäßige Pausen ein.

Für jene, die das Autofahren lieben, gibt es nichts Schöneres, als mit dem Auto in den Urlaub zu fahren und die Aussicht während der Fahrt zu genießen.

Die malerische Landschaft, die überaus freundlichen Einheimischen und natürlich die Freiheit auf der offenen Straße bieten einen ganz besonderen Reiz. Doch wie bei allen Dingen im Leben ist es auch bei der Urlaubsfahrt wichtig, auf alles vorbereitet zu sein. Prüfen Sie beispielsweise vor Antritt Ihrer Reise die Reifen, vermeiden Sie sich vielleicht eine unnötige Reifenpanne.

Ganz gleich, ob Sie allein, mit guten Freunden oder mit Ihrer Familie unterwegs sind, befolgen Sie unsere nützlichen Tipps, damit Sie unversehrt und entspannt an Ihrem Urlaubsziel ankommen.

Fahren Sie mit dem korrekten Reifendruck 

Warum ist es so wichtig, den Reifendruck zu prüfen? Denn Reifen mit korrektem Druck wirken sich unmittelbar auf die Kraftstoffeffizienz aus. Der Rollwiderstand ist geringer, was wiederum für einen geringeren Kraftstoffverbrauch sorgt. Außerdem ist das Fahren mit korrekt befüllten Reifen sicherer und die Reifen halten länger. Eine Reifenpanne oder eine ungleichmäßige Abnutzung der Reifen sind ebenfalls unwahrscheinlicher, wodurch Sie am Ende Geld einsparen.

Allgemein wird empfohlen, den Reifendruck alle zwei bis vier Wochen sowie vor Antritt einer längeren Fahrt zu prüfen. Kontrollieren Sie den Reifendruck immer, wenn die Reifen kalt sind (das heißt, wenn das Auto etwa drei Stunden gestanden hat).

Was ist der korrekte Reifendruck? Die Angaben zum Reifendruck finden Sie im Handbuch des Fahrzeugs, auf der Innenseite des Tankdeckels oder auf der Innenseite der Fahrertür. Während der Druck der Reifen, die sich auf derselben Achse befinden, identisch sein muss, kann er für Vorder- und Hinterachse unterschiedlich sein. Nachdem Sie den Reifendruck kontrolliert und eventuell angepasst haben, vergessen Sie keinesfalls, die Kappe wieder sicher auf das Ventil zu schrauben, damit das Ventil vor Schmutz und Staub geschützt wird und keine Luft aus den Reifen entweichen kann. Fehlt eine Ventilkappe, sollten Sie sie sofort ersetzen.

Achten Sie außerdem auf das Reifendruckkontrollsystem (Tire Pressure Monitoring System, TPMS), mit dem jüngere Fahrzeuge serienmäßig ausgestattet sind. Das TPMS warnt den Fahrer, wenn der Reifendruck 25 Prozent unter dem vom Fahrzeughersteller empfohlenen Wert liegt. In den meisten Fällen verursacht eine geringfügige Druckreduzierung keine Warnmeldung, sodass der erhöhte Kraftstoffverbrauch nicht sofort auffallen würde. Das ist ein weiterer Hauptgrund dafür, dass Fahrzeughalter den Reifendruck alle zwei bis vier Wochen manuell kontrollieren sollten.

Die angemessene Profiltiefe

Die korrekte Profiltiefe ist enorm wichtig, um Aquaplaning bei starkem Regen zu vermeiden. In den meisten Ländern ist die gesetzlich zugelassene Mindestprofiltiefe 1,6 mm. Continental empfiehlt jedoch eine Mindestprofiltiefe von 3 mm bei Sommerreifen und 4 mm bei Winterreifen für optimale Fahrsicherheit. Abnutzungsindikatoren in den Reifenrillen zeigen Ihnen darüber hinaus an, wann es Zeit für den Reifenwechsel ist.

Achten Sie außerdem auf die Anzeichen einer ungleichmäßigen Reifenabnutzung, denn diese beeinträchtigt die Haftung der Reifen auf der Straße, insbesondere bei schwierigen Witterungsverhältnissen. Untersuchen Sie die Reifen auf ungewöhnlich glatte Stellen, Einkerbungen oder Wölbungen sowie auf sämtliche beschädigte Stellen. Prüfen Sie ebenfalls die Reifenseitenwände ab und vergewissern Sie sich, dass diese keinerlei Einkerbungen, Risse, Wölbungen oder andere Unregelmäßigkeiten aufweisen.

Lässt sich ein Reifenwechsel nicht vermeiden, achten Sie unbedingt darauf, dass die neuen Reifen im Hinblick auf Reifengröße, -art sowie -geschwindigkeit mit den Angaben des Fahrzeugherstellers übereinstimmen. Diese Angaben finden Sie auf der Seitenwand Ihrer aktuellen Reifen oder im Fahrzeughandbuch.

Kontrollieren Sie die Achsvermessung

Konnten Sie in letzter Zeit Schlaglöchern oder Bordsteinkanten nicht immer ausweichen? Ein Stoß oder Aufprall dieser Art verändert die Achsgeometrie und beschädigt die Reifen. Sind die Räder nicht mehr exakt aufeinander ausgerichtet, führt dies zu einem enorm hohen Reifenverschleiß. Die Folge? Ein Reifenspezialist muss die Achsgeometrie korrigieren.

Lassen Sie die Achsvermessung regelmäßig überprüfen, zum Beispiel wenn Sie von Sommer- auf Winterreifen umsteigen oder wenn Sie Warnzeichen wahrnehmen, wie zum Beispiel starke Vibration beim Fahren mit hohem Tempo.

Reifen rotieren

Wenn Sie die Räder an Ihrem Fahrzeug regelmäßig rotieren, sorgen Sie für einen gleichmäßigeren Verschleiß und verlängern die Lebensdauer Ihrer Reifen. Sie können also länger mit den Reifen fahren und die malerische Landschaft bei Ihren Urlaubsfahrten genießen, bevor es an der Zeit ist, sich einen neuen Satz Reifen anzuschaffen. Es wird standardmäßig empfohlen, die Räder alle 8.000 bis 13.000 Kilometer zu rotieren.

Bemerken Sie eine ungleichmäßige Abnutzung der Reifen, sollten Sie unbedingt einen Reifenfachmann aufsuchen, bevor Sie die Reifen rotieren. Dieser prüft die Achsgeometrie, wuchtet die Reifen gegebenenfalls neu aus oder stellt andere Mängel fest.

Überladen Sie Ihr Fahrzeug nicht

Steht eine Urlaubsfahrt mit der Familie bevor, ist der Kofferraum meistens schnell vollgepackt. Von Gepäck über Zelte oder Verpflegung, man will ja schließlich nichts vergessen. Doch überladen Sie Ihr Fahrzeug, verkürzen Sie eventuell die Lebensdauer Ihrer Reifen. Und jedes zusätzliche Gewicht von 90 Kilogramm kann die Kraftstoffeffizienz um 0,42 Kilometer pro Liter reduzieren. Schauen Sie also in den Fahrzeugpapieren nach, was die maximale Nutzlast Ihres Fahrzeugs ist.

Das Reserverad nicht vergessen

Bleiben wir im Kofferraum. Dort befindet sich auch das Reserverad. Vor Antritt einer längeren Fahrt sollten Sie das Reserverad auf Beschädigungen prüfen. Kontrollieren Sie ebenfalls den Reifendruck. Haben Sie Ihr Reserverad bereits seit einer langen Zeit, muss es vielleicht ausgetauscht werden. Denn das Alter kann sich auf die Leistung auswirken. Das Reifengummi kann mit der Zeit brüchig und porös werden.

Legen Sie auf längeren Fahrten regelmäßige Pausen ein

Müdigkeit beim Autofahren ist gefährlich. Denn Fahrer können weniger achtsam sein und mögliche Gefahren (zum Beispiel Schlaglöcher, Hindernisse auf der Straße, zähfließender Verkehr) erst zu spät wahrnehmen. All dies kann sich negativ auf Ihre Reifen auswirken oder sogar Unfälle und Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern verursachen.

Niemand träumt vom Urlaub mit Blick auf einen Abschleppwagen. Legen Sie also regelmäßig Pausen ein und frischen Sie sich mit Kaffee und einem Snack etwas auf. Unter Umständen kann es auch eine gute Idee sein, die Strecke auf mehrere Tage aufzuteilen und im Hotel zu übernachten. Ihre Sicherheit und die Ihrer Mitfahrer ist das Allerwichtigste.

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