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Continental stellt erste Maschinen im Forschungslabor Taraxagum Lab Anklam auf

28/08/2018

  • Erste Maschinen werden im Forschungslabor für Kautschuk aus Löwenzahn montiert
  • Standortleiter Dr. Carsten Venz: „Bauarbeiten laufen im Zeitplan“

Dr. Carsten Venz, Standortleiter Taraxagum Lab Anklam

Im Taraxagum Lab Anklam gehen die Arbeiten zur Fertigstellung der Versuchsanlagen voran. Vor wenigen Tagen wurden die ersten Maschinen installiert, die zur Extraktion des Kautschuks aus den Löwenzahnwurzeln dienen sollen. „Wir können unseren Zeitplan gut einhalten“, berichtet Standortleiter Dr. Carsten Venz. „Wir hatten zunächst befürchtet, dass uns der lange Winter einige Steine in den Weg legen würde, aber nun geht es zügig voran.“

Mit der ersten Anlage soll ab dem Spätherbst Kautschuk aus den Löwenzahnwurzeln gewonnen werden. Die so genannte Extraktionseinheit steht auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern und wiegt knapp 40 Tonnen. Damit kann bei den Versuchen deutlich mehr Kautschuk in Anklam gewonnen werden, als mit den bislang genutzten Anlagen beim Versuchspartner ZOZ in Olpe.

Im TLA (Taraxagum Lab Anklam) genannten Labor arbeitet Continental an der Gewinnung von Kautschuk aus der russischen Löwenzahnpflanze. Damit will der Reifenhersteller eine nachhaltige Alternative zum Kautschuk aus dem Regenwald nutzen. Unter anderem sollen durch kurze Transportwege CO2-Emissionen verringert werden.

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